Archive for the ‘Logbuch’ category

Tanz der Götter – Regenbogenpalast – sphärische Klänge

In den alten Klangarchiven fand ich ein Tonfragment aus dem Jahre 1979, welches mich beim Anhören doch herzhaft schmunzeln ließ. Eingeweihte wissen vielleicht bescheid?

Im Triumphzug kehrte Flaming Bess mit Arkana an Ihrer Seite zurück in den Regenbogenpalast. Und das Fest der tanzenden Götter begann. Durchsichtige Elfen entlockten gläsernen Flöten sphärische Klänge. Und diamantene Weinkelche machten die Runde, ohne jemals zu versiegen. Hofnarren trieben ihr neckisches Spiel, während Flaming Bess und Arkana im Lichtkreis der Himmelskuppe tanzten.

Aus Flaming Bess -Tanz der Götter

Dennoch einen schönen Jahresausklang. An unsere Freunde und Feinde. Letzteres haben wir nicht! Nur Mitleid mit einigen wenigen. Aber davon auch nicht genügend.

Skulpturen des Pans und Gargoyles im Park


Die alten Schriften nehmen mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Viel ist dort zu bereinigen. Frevelhafte Worte und Sequenzen sind zu entfernen sowie Ergänzungen zu tätigen. Auch überlegen wir, ob wir eine weitere Halle in den weiten des Äthers öffnen, wie einst die von uns geschaffene “Halle der Schwingungen” in der die äonenalten Cymarolquarzthrone stehen.

Unser Steinmetz Leroy fertigte in den vergangenen Monaten einige Skulpturen an. Ein Pan, Gargoyles und der grüne Mann schmücken fortan unseren kleinen Park der sich um die Villa Waldesruh schmiegt. Sicher ein schöner Anblick, wenn der Schnee endlich kommen würde.

Apropos Schnee. Das Fest des geschmückten Baumes naht auch eilenden Schrittes und dann wird man sicher mehr Zeit und Muße finden.

Die Schriften von Sereng’Ol finden dann auch bald ihren Platz im Scriptorium, ebenso wie die Erzählungen der Engelwesen, die über den Wipfeln der Bäume leben, sowie die des Zephoriels und des Behüteten.

Der Maschinist verschenkt ein Lederbuch

Über die Lederbücher vom Meister Zubin, habe ich ja hier bereits geschrieben. Und ich will unser Hauptbuch, welches auch in diesem Bewegtbilddokument zu sehen ist, nicht mehr missen.

Nun will es der Zufall so, dass mein Maschinist eines dieser edlen Lederbücher unter das Volk bringt.

Das Buch ist wirklich ein schönes Stück und für Freunde des sogenannten Steampunks oder Dingen die sich da LARP nennen und sonstigen phantastischen und archaischen Tuns zur Befriedigung der Sinne und des Geistes, bestens geeignet.

Aber auch für die Liebste oder den Liebsten als Geschenk dargebracht macht es bestimmt Freude.

Bis zum Zwanzigsten des Monats hat man die Chance, dieses Buch mit etwas Glück bald sein eigen zu nennen.

Forschung & Enzyklopädien

Während mein Maschinist weiter an der Heimstatt feilt und noch ein anderes interessantes Gefährt zum Netztsegeln fertigstellt, forsche ich nach wie vor weiter an der Geschichte und Entstehung der Jüngeren Welt Car’Valan und erkunde die Enzyklopädien der Waldbewohner und der Kinder Yllmar’yons.

Eingeweihte wissen ja bereits mehr. Nur für die Augen der Öffentlichkeit ist es noch nicht ganz so weit.

Es kommt der Herbst und bald der Winter. Wir liegen im Zeitplan. Ohne Hast und ohne Eile wird hier das Archiv und Scriptorium gefüllt.

Herr Wennemar. Meister der Mythen

Mein Vater, der werte Herr Wennemar brachte mir die Mysterien der Karten näher, zeigte mir fremde Welten und berichtete darüber in spannenden Geschichten.

So ist er auch einer der wenigen, der den Baumeister Roland von Coburg, den illegitimen Sohn des Ketzerpapstes noch persönlich kannte. Er und Roland kennen das Geheimnis der himmelwärts strebenden Portale. Man munkelt, dass unter dem Dach einer Kathedrale das geheimnisvolle »Sakriversum« liegt. Einen von der Welt vollkommen abgeschlossenen Lebensraum.

Herr Wennemar lehrte mich unter anderem auch, die Kräfte der Energie zu nutzen. (Ich habe dazu einen Artikel mit dem Titel »G.E. 3301« verfasst, den ich bei Zeiten hier vorstellen werde).

Manche sagten auch, er hatte etwas mit den merkwürdigen »Terranauten« zu tun. Ich bin mir da nicht sicher. Nur bin ich ihm sehr dankbar für vieles vermitteltes Wissen. Besonders die Einblicke, die er mir zu Gilgamesch, Karl Martell und Attila gewährte sind, mehr als wertvoll.

Es ist immer wieder ein Hochvergnügen, ihm zu lauschen, wenn er von seinen Forschungen berichtet.

Seine realweltliche Heimstatt.


≈ YLLMAR'YONS RUF ≈

Aus dem Laboratorium der Villa Waldesruh.

Man kann vieles glauben, muss es aber nicht! Zwischen Realität und Fiktion befindet sich manches Mal nur eine Nanosekunde.

Hier finden sich primär STEAMPUNK & FANTASY Aspekte, sowie artverwandte Dinge. Dies ist mein Logbuch, meine Bibliothek, mein Sammelsurium. Es beherbergt Dinge aus dem Schallraum, Schriften aus der Bibliothek, Graphiken aus meiner und meiner Freunde Feder, photooptische Impressionen aus der Laterna Magica extrahiert.

Weiterhin werden hier die Geheimnisse des so genannten Grüne Mannes, dem Waldgott Yllmar'yon den manche auch den grünen Wanderer, Pan und dergleichen mehr nennen, erforscht.

Gleichwohl finden sich neben Gerätschafen zur Forschung und diversen Interieur auch Berichte von meinen Reisen zwischen Zeit und Raum.

Dies ist mein Weg! Der Weg des Wanderers, der kein Ziel hat und durch das Meer der Zeit streift.


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≈ Der Wanderer ≈

Es ziehen die Zeiten
an meinen Augen vorüber
und die Sehnsucht des Windes umringt meinen Körper ...

Aber so schnell wie er kam
verlässt er mich
und voller Sehnsucht folge ich ihm

denn ich bin der Wanderer
der kein Ziel hat
und streift durch das Meer
dieser Zeit

(mit freundlicher Genehmigung
Hovi.M Endraum)

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