

In den Archiven des werten Herrn Wennemar fand sich eine photooptische Platte mit der Abbildung unseres bescheidenen Heimes.
Die Villa Waldesruh. Auf der Turmspitze habe ich unlängst einen Blitzfänger installiert. Somit kann ich weitere Experimente mit der Kraft der Gewitterblitze machen.
Realweltliches zur Villa Waldesruh.
Wie allgemein bekannt ist, befinde ich mich ab und an auf nicht ganz ungefährlichen Reisen durch Raum und Zeit.
Damit ich mich während diesen Zeitreisen einigermaßen sicher fortbewegen kann und nicht in schwarze Löcher falle, gezerrt oder gezogen werde, hat mir der Schiffsarzt und Mehrfachkapitän Wennemar seine neueste Errungenschaft vorgestellt.
Die Loderslebener Lochfallen.

Vielen Dank, Wennemar! Wir werden sehen, ob wir nun gefeit sind gegen diese unsäglichen schwarzen Löcher.
Foto: Aus den Archiven von Thomas R. P. Mielke ”Lochfallen in Lodersleben”

»Wenn man lange genug in den Spiegel schaut, blickt man in die Augen des Teufels!«*
Dies geschah mir unlängst, als ich längere Minuten ohne Wimpernschlag mit angestrengtem Blick in den alten goldgerahmten Quecksilberspiegel, im langen Flur der Villa Waldesruh starrte. Ich erschrak ob des gesehenen, so dass ich diesen Ort schnell wieder verließ. War ich es wirklich, den ich da sah?
*Aus dem Album “On this perfect Day” von Guilt Machine.
Ich habe soeben mal meine alte Kajüte des gestrandeten Seglers aufgeräumt und diverse kleine Reise- und Forscherutensilien gefunden. Eigentlich steht einer erneuten Reisevorbereitung damit nicht mehr viel im Weg. Es fehlt noch ein gescheites Fernrohr, ein Astrolabium und vielleicht noch ein Cyanometer. Alexander von Humboldt wäre stolz auf mich.










