Die Bibliothek hat ein neues Referenzwerk erhalten. Hierbei handelt es sich um den Andrees Allgemeinen Handatlas.
Andrees Allgemeiner Handatlas ist ein Werk der Kartographie. Der Atlas ist nach Richard Andree (1835–1912) benannt und wurde von 1881 bis 1937 vom Verlag Velhagen & Klasing in Bielefeld und Leipzig herausgegeben.
Andree verwendete ursprünglich chromolithograpische Platten statt Kupferstichen und konnte so Karten mit guter Auflösung und Detailwiedergabe zu einem günstigen Preis bieten. Mit Ausnahme der Ausgabe von 1937, die im Offsetdruck hergestellt wurde, wurde „der Andree“ jedoch unter Verwendung von Zinkplatten im Hochdruckverfahren, das feinere Farbabstufungen gestattet, reproduziert.
Ein wirklich mächtiges Werk.
Dabei ist “mächtig” auch so gemeint. Man braucht mindestens 1 qm2 Platz um dieses Werk ohne Schwierigkeiten zu studieren.
Ein Prachtstück, welches ich durch glückliche Fügung und geschicktes Taktieren meinerseits beim Händler für die lächerliche Summe eines Gegenwertes von ungefähr 2 Laib Brot und 4 Liter Milch ergattern konnte. Das lag wohl auch daran, dass der Verkäufer offenbar nicht wusste, welchen Schatz er da feilbot. Wenn man bedenkt, dass nicht selten 80 Silberlinge und mehr dafür verlangt werden.
Für mich ist die Welt aus der Sicht des Jahres 1899 ist durchaus mehr als faszinierend.



















